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AI with Milo

Ratgeber von AI with Milo · · 5 Minuten Lesezeit

KI-Sichtbarkeit: So lesen ChatGPT, Claude und Co. Ihre Webseite

Immer mehr Menschen fragen einen KI-Assistenten, statt etwas in eine Suchmaschine zu tippen. Ob Ihre Webseite in diesen Antworten vorkommt, hängt von einer Handvoll Dingen ab, die Sie selbst prüfen können. Milo erklärt sie Schritt für Schritt.

Was KI-Sichtbarkeit heisst

KI-Assistenten wie ChatGPT, Claude, Gemini, Perplexity und Copilot beantworten Fragen mit Inhalten aus dem Web. Manche suchen beim Antworten im Web, andere greifen auf früher Gelesenes zurück. Sichtbar ist Ihre Webseite für sie, wenn drei Dinge stimmen: Sie dürfen sie lesen, sie können sie lesen, und sie verstehen, was Sie anbieten.

Schritt 1: Die richtigen Bots hereinlassen

Ihre robots.txt sagt Crawlern, was sie lesen dürfen. Viele Webseiten sperren KI-Assistenten aus Versehen aus, etwa durch ein Sicherheits-Plugin oder eine Firewall-Regel. Dabei hilft es, zwei Arten von Bots zu kennen:

  • Such- und Antwort-Bots holen Seiten, damit ein Assistent eine Frage sofort beantworten kann, zum Beispiel OAI-SearchBot und ChatGPT-User (OpenAI), Claude-SearchBot und Claude-User (Anthropic), PerplexityBot und Bingbot, auf den Copilot setzt. Sperren Sie diese aus, fehlen Sie in diesen Antworten.
  • Trainings-Crawler sammeln Texte, um künftige Modelle zu trainieren, zum Beispiel GPTBot, ClaudeBot und CCBot sowie das Kennzeichen Google-Extended. Sie auszusperren ist eine legitime Entscheidung und versteckt Sie nicht vor Suchantworten.

Die Erlaubnis in der robots.txt ist nur die halbe Arbeit: Auch Ihr Server muss die Bots durchlassen. Eine Firewall, die mit einem Fehler antwortet, wirkt wie eine verschlossene Tür.

Schritt 2: Inhalte ins HTML schreiben

Die meisten KI-Crawler führen kein JavaScript aus. Text, der erst nach einem Skript erscheint, bleibt für sie unsichtbar, auch wenn ihn jeder Besucher sieht. Ein schneller Test: Öffnen Sie Ihre Seite, wählen Sie im Browser «Seitenquelltext anzeigen» und suchen Sie nach einem wichtigen Satz. Steht er dort nicht, finden ihn auch KI-Crawler nicht.

Schritt 3: Maschinen sagen, wer Sie sind

Strukturierte Daten im Format schema.org beschreiben Ihr Unternehmen so, dass Maschinen es ohne Raten verstehen: eine Organization oder ein LocalBusiness mit Name, Logo, Adresse, Öffnungszeiten, Einzugsgebiet und Leistungen. Fragen und Antworten lassen sich als FAQPage auszeichnen, Ratgeber als Article, Teammitglieder als Person. Die Daten stehen in einem JSON-LD-Block im HTML und müssen zu dem passen, was Besucher auf der Seite sehen.

Schritt 4: Seiten verlinken, die Vertrauen schaffen

KI-Assistenten suchen wie Menschen nach Hinweisen, wer hinter einer Webseite steht. Seiten über Ihr Team, Ihre Leistungen, Ihre Referenzen und Ihr Fachwissen, aus dem Menü verlinkt, machen diese Hinweise leicht auffindbar.

Schritt 5: An eine llms.txt denken

Eine llms.txt ist eine kurze Textdatei im Hauptverzeichnis Ihrer Webseite, die zusammenfasst, was Sie anbieten, und Ihre wichtigsten Seiten verlinkt. Die Konvention ist jung, und bisher gibt es wenig Belege, dass KI-Assistenten sie nutzen. Sie kostet wenig; sehen Sie sie als kleinen Zusatz, nicht als Pflicht.

Ihre Webseite mit Milo prüfen

Milos kostenloser Webseiten-Check misst all das im Bereich «KI-Sichtbarkeit», zusammen mit sechs weiteren Bereichen von der Ladezeit bis zum Rechtlichen. Er braucht wenige Sekunden, ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse.

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